ABE (Automatic Brightness and Contrast Enhancement = Adaptive Helligkeits- und Kontrastkorrektur)
Die i2e ABE Korrektur korrigiert den Kontrastumfang des Bildes indem der Weiss- und der Schwarzpunkt neu gesetzt wird. Zusätzlich wird die Helligkeit durch eine Gammakorrektur korrigiert. Der Normalwert für ABE ist 100.
ACE (Adaptive Color Enhancement = Adaptive Farbkorrektur)
ACE ist die adaptive i2e Farbkorrektur. Der Normalwert für vollautomatische Farbkorrektur ist 100. Das Maximum ist 200. Bis zum Wert von 100 sind Begrenzer aktiv die eine zu starke Korrektur verhindern. Werte über 100 arbeiten ohne diese Begrenzer. Die Arbeit mit ACE Werten über 100 ist nur bei sehr stark farbstichigen Bildern empfohlen. Zusätzlich sollte auch eine Kontrollmöglichkeit des Resultates bestehen.
Wenn durch ACE ein Farbstich nicht vollkommen entfernt werden kann, so haben Sie die Möglichkeit diesen mit dem “Grau setzen” Werkzeug durch klicken mit der linken Maustaste auf einen grauen Bildbereich zu entfernen.
MCE (Automatic Memory Color Enhancement = Gedächnisfarbenkorrektur)
MCE korrigiert selektiv wichtige Farbtöne. Zu diesen gehören Hautfarben, blauer Himmel, und das Grün der Vegetation. Diese Farben werden selektiv in Richtung angenehmerer Farbtöne korrigiert. Ein leicht magentastichiger Himmel wird so in Farbwinkel, Helligkeit und Sättigung korrigiert wie man sich den idealen Himmel vorstellt. Der Normalwert für MCE ist 100.
SHE Shadows (Automatic Shadow and Highlight Enhancement = Schattenkorrektur)
Die Schattenkorrektur erhöht lokal die Helligkeit und Farbsättigung in den Schatten. Dadurch werden mehr Details in den Schatten sichtbar. Der Normalwert für SHE (Schatten) ist 100. Das Maximum ist 200. Die Schattenkorrektur wirkt nur auf die dunklen Bildteile und ist besonders effektiv bei Bildern mit hohem Kontrastumfang. Wenn bei solchen Motiven probiert wird die Schatten mittels der normalen Gammakorrektur aufzuhellen, dann verliert man unweigerlich Details in den Lichtern.
SHE Highlights (Automatic Shadow and Highlight Enhancement = Lichterkorrektur)
Die Lichterkorrektur dunkelt lokal die Lichter ohne die generelle Helligkeit des Bildes zu verändern. SHE ist zum Beispiel für Portraitaufnahmen geeignet um zu helle „Blitzköpfe“ abzudunkeln und den Hautton zu verbessern.
Helligkeitskorrektur
Dieses ist eine generelle Helligkeitskorrektur.
Kontrastkorrektur (Lichter / Schatten)
Mit dieser Kontrastkorrektur kann der Kontrast generell oder nur in den Lichtern oder Schatten erhöht werden.
Sättigungskorrektur
Dieses ist die generelle Sättigungskorrektur.
Rotkorrektur
Dieses ist die generelle Rotkorrektur.
Grünkorrektur
Dieses ist die generelle Grünkorrektur.
Blaukorrektur
Dieses ist die generelle Blaukorrektur.
GSE (Global Sharpness Enhancement = Global Schärfung)
Die GSE Schärfung ist eine erweiterte Unscharfmaskierung. Der Normalwert ist ca. 50.
GSE Trigger level
Das ist der Trigger Level (Schwellwert) der GSE Unscharfmaskierung. Ein guter Wert für Digitalkamerabilder ist ca. 2. Mit dem Setzen des Trigger Levels können Sie verhindern das zum Beispiel ein Rauschen im Himmel durch die Schärfung verstärkt wird. Wenn der Trigger bei starker Schärfung zu hoch gesetzt wird, kann es in flachen Zonen wie Himmel zu isolierten geschärften Flecken kommen die visuell negativ auffallen.
Da der Trigger hart zwischen geschärften und ungeschärften Zonen schaltet, ist es bei starker Schärfung besser mit einer Kombination aus GSE und unserer lokalen Schärfung LSE zu arbeiten.
GSE Radius
Das ist der Radius der GSE Unscharfmaskierung. Ein Wert von 0 bedeutet das GSE den Wert für den Radius automatisch der jeweiligen Bildauflösung anpasst. Dieses ist die beste Einstellung für automatische Verarbeitung da nicht bei jedem Bild dieser Wert neu gesetzt werden kann. Wenn Sie zum Beispiel das gleiche Bild in zwei unterschiedlichen Auflösungen haben, dann müsset sonst dieser Radius für den gleichen visuellen Eindruck angepasst werden.
Wenn ein Radius von 1 für ein 1000x1500 Pixel Bild gut ist, so braucht man einen Radius 2 für das gleiche Bild mit 2000x3000 Pixel Auflösung.
Je grösser der Radius gewählt wird je grösser werden auch die weissen Halos an den Kanten. Bei grösserem Radius sollten Sie die Stärke der Schärfung zurücknehmen.
GSE Limiter
Der Limiter reduziert die weissen Halos (Überschwinger) an den Kanten. Gleichzeitig vermindert sich auch der visuelle Schärfeeindruck. Wenn Der Limiter auf 0 steht geht auch die Schärfung gegen 0 unabhängig davon wie hoch Sie die Schärfung einstellen. Wenn Sie Tests mit verschiedenen Schärfeeinstellungen machen, sollten Sie den Limiter zuerst sehr hoch (1000) setzen. Gehen Sie erst runter, wenn Sie störende Halos vermeiden wollen.
Achtung: Setzen Sie immer zuerst einen hohen Limiter Wert (1000) bis Sie eine optimale Schärfung gefunden haben. Dann können Sie runtergehen bis störende Halos an harten Kanten verschwinden.
LSE (Local Sharpness Enhancement = Lokale Schärfung)
Lokale Schärfung (LSE) schärft einzelne Bildteile Objektabhängig. So werden zum Beispiel Vegetation und Kanten sehr viel stärker geschärft als Haut und Himmel. LSE ist vor allem für das Printen geeignet. Die Stärke kann nur durch Tests gefunden werden. Es ist auch möglich für beste Resultate GSE mit LSE zu kombinieren. Beispielsweise wird in einem grösseren Labor mit GSE=50, LSE=100 geprintet.
LNR (Local noise reduction = Lokale Rauschunterdrückung)
Die lokale Rauschunterdrückung verhindert Pixelrauschen in den Schatten wenn die lokale Schärfung LSE gebraucht wird.
Farbmanagement (nur in Professional Version verfügbar)
Vor dem Abspeichern können die Bilder für einen Printer Farbtransformiert werden. Wenn Sie Bilder auf einem profilierten Printer drucken wollen, so müssen Sie folgende Farbtransformation vornehmen:
Originalbild -> sRGB.icc -> Printer.icc -> Farbtransformiertes Bild
Originalbild -> Photogamut.icc -> Printer.icc -> Farbtransformiertes Bild
Für eine hochwertige Printausgabe empfehlen wir nicht das sRGB Profil als Eingangsprofil zu nehmen, sondern das Photogamut.icc Profil (www.photogamut.org) welches besser dem durchschnittlichen Digitalprintergamut entspricht. Das Ausgangsprofil ist das Profil des jeweiligen Printers. Dieses Profil muss durch Sie messtechnisch erstellt werden.
Einstellen
Hier können Sie die ICC Ausgabe-Farbtransformation einstellen oder abstellen.
Ausgangsfarbraum
Dieses ist bei Digitalkamerabildern normalerweise das sRGB oder das von uns empfohlene Photogamut ICC-Profil. Beide Profile werden bei der Installation der Software im Unterverzeichnis ICC_Profiles mitinstalliert.
Zielfarbraum
Hier wird das ICC Profil des jeweiligen Printers angegeben. Dieses Profil muss durch Sie messtechnisch erstellt werden.
Rendering Intent:
Hier wird der jeweilige rendering Intent für die Farbtransformation angegeben. Für das Printen von Photos sollte “Perzeptiv” oder “Relativ farbmetrisch” gebraucht werden.
Mögliche Rendering Intents sind:
· Perzeptiv
· Absolut Farbmetrisch
· Relativ Farbmetrisch
· Sättigung